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Einst
Seit seiner Gründung 1228 war das Zisterzienserinnenkloster Marienstern
für über dreihundert Jahre ein bedeutender geistlicher Mittelpunkt für
Mühlberg und die Region als Ort des Gebetes, der Glaubensweitergabe und
der Sorge für die Menschen.
Im Zuge der Reformation wurde das Kloster geschlossen. Die Klosterkirche
wurde zur protestantischen Pfarrkirche, die übrigen Gebäude kamen in
privaten Besitz.
Während der DDR-Zeit wurden Kirche und Kloster dem Rat der Stadt
Mühlberg übereignet.
Nach der Wende begannen Bemühungen, das Kloster Marienstern im Blick auf
seinen Ursprung wieder zu beleben.
Heute
Das Kloster ist nach vielen Umbaumaßnahmen im Laufe der Jahrhunderte bis
in die Gegenwart eine Stätte, die in ihrer Einfachheit zum Innehalten
einlädt. Durch die Niederlassung der Ordensgemeinschaft der Claretiner
konnten Überlegungen zu einer neuen Nutzung angestellt werden. In den
vergangenen Jahren hat sich eine intensive ökumenische Zusammenarbeit
vor Ort entwickelt, die sich in der Ausgestaltung des Lebens im Kloster
widerspiegelt, ebenso wie der Blick auf die zisterziensische
Spiritualität, die zu einem schonenden und bewahrenden Umgang mit den
Gaben der Schöpfung herausfordert.
Morgen
Die Zukunft des Klosters Marienstern soll ökumenisch gestaltet
werden. In einer Umgebung, in der es nur wenige Christen gibt, fühlen
wir uns dazu herausgefordert.
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